Wer Helfer bucht und warum
Die Gruppe ist überschaubar und wiederholt sich: Studierende und junge Paare, die den Mietwagen schon haben und nur die Treppe nicht allein schaffen. Familien, die innerhalb des Hauses umräumen, weil ein Kinderzimmer nach oben zieht. Eigentümer, die Möbel aus dem Keller ins Erdgeschoss holen, bevor der Trockenbauer kommt.
In all diesen Fällen wäre ein kompletter Umzugsauftrag zu groß. Was fehlt, sind ein bis drei Leute, die wissen, wie ein Schrank um eine Treppenkurve kommt, und die den ganzen Tag durchhalten. Genau das buchen Sie hier.
Wer dagegen nur ein einzelnes Möbelstück von A nach B bewegen will, ist mit dem Möbeltransport besser bedient, weil dort Fahrzeug und Besatzung als Paket kommen.
Beladen ist eine Rechenaufgabe
Der häufigste Grund, warum ein selbst organisierter Umzug aus dem Ruder läuft, ist der Laderaum. Ein Mietwagen mit zwölf Kubikmetern fasst deutlich weniger, als er von außen verspricht, wenn falsch geladen wird. Zwei Fahrten statt einer bedeuten am Ende drei Stunden mehr, und die Mietstunden laufen weiter.
Unsere Leute laden nach einem festen Muster: schwere Möbel an die Stirnwand, hohe Stücke stehend an die Seiten, Kartons in gleichmäßigen Stapeln in die Mitte, Polster und Matratzen als Puffer obenauf. Zwischenräume werden mit Decken gefüllt, damit nichts wandert.
Das Ergebnis ist keine Kosmetik: Richtig geladen passt regelmäßig ein Drittel mehr in denselben Wagen, und die Fahrt ist ruhiger. Bei engen Anliegerstraßen zählt außerdem, dass der Wagen nur einmal statt zweimal vor dem Grundstück halten muss.
Mit unserem Wagen oder mit Ihrem
Wenn Sie bereits ein Fahrzeug gemietet haben, kommen die Helfer allein und arbeiten mit Ihrem Wagen. Sagen Sie uns die Fahrzeuggröße, dann wissen wir, wie viele Leute sinnvoll sind: An einem Transporter arbeiten zwei Kräfte flüssig, an einem großen Wagen drei.
Wenn Sie kein Fahrzeug haben, buchen Sie die Helfer zusammen mit einem unserer Wagen. Dann fährt jemand aus der Mannschaft, und Sie brauchen weder Führerschein für größere Fahrzeuge noch Erfahrung mit einem Sieben-Meter-Wagen in einer engen Straße.
Beide Varianten stehen mit ihren Sätzen offen auf der Preisseite. Ein zweiter Wagen im selben Auftrag ist deutlich günstiger als der erste, was sich bei einem Haus mit viel Volumen schnell rechnet.
Was die Helfer machen und was nicht
Damit es keine Missverständnisse gibt, hier der Umfang im Klartext. Die ersten vier Punkte sind Teil der gebuchten Zeit, die letzten beiden fallen nicht in diese Leistung.
Alles, was darüber hinausgeht, lässt sich als eigener Auftrag danebenstellen. Sagen Sie es bitte bei der Buchung und nicht am Umzugstag, denn dann steht die Besetzung schon fest und die Zeit ist verplant.
- Kartons und Möbel tragen, auch über mehrere Etagen.
- Fahrzeug be- und entladen, Ladung sichern.
- Möbel zerlegen und am Ziel wieder aufbauen.
- Waschmaschine und Kühlschrank bewegen, sofern vorbereitet.
- Nicht dabei: Anschluss von Elektro-, Gas- und Wasserleitungen.
- Nicht dabei: Reinigung der Wohnung und Entsorgung von Sperrmüll ohne eigenen Auftrag.
Zerlegen und wieder aufbauen
Betten, Kleiderschränke, Regalsysteme und Küchenzeilen müssen fast immer auseinander, bevor sie durch eine Tür passen. Unsere Leute bringen Werkzeug mit und arbeiten mit Beutelsystem: Beschläge und Schrauben eines Möbels kommen in einen beschrifteten Beutel, der am Möbel bleibt.
Für anspruchsvollere Arbeiten am Zielort, also für Schrank, Bett und Regal mit Wandbefestigung, buchen Sie zusätzlich eine handwerkliche Kraft. Sie bringt Akkuschrauber und Werkzeugkoffer mit und übernimmt auch das Anpassen von Sockelleisten oder das Ausrichten einer Schrankfront.
Was Sie selbst schon zerlegt haben, spart Zeit, sofern die Teile gebündelt und die Schrauben zugeordnet sind. Ein Karton mit losen Schrauben aus vier Möbeln kostet am Ende mehr Zeit, als das Zerlegen gekostet hätte.
Zeit richtig einschätzen
Die häufigste Fehleinschätzung betrifft die Kartons, nicht die Möbel. Eine Zweizimmerwohnung im ersten Stock mit rund dreißig Kartons und Standardmöbeln ist mit zwei Kräften in etwa vier bis fünf Stunden geladen, gefahren und ausgeladen. Kommt eine dritte Etage ohne Aufzug dazu, wird daraus schnell ein voller Tag.
Bei Häusern kommt der Weg vom Haus zur Straße hinzu. Zwanzig Meter Plattenweg klingen harmlos, summieren sich bei hundert Gängen aber deutlich. Deshalb fragen wir vorher nach dem Halteplatz; die Zusammenhänge stehen unter Zufahrt und Halteplatz.
Buchen Sie im Zweifel eine Stunde weniger und verlängern Sie vor Ort, statt großzügig zu planen. Und wenn die Kartons am Morgen noch nicht fertig gepackt sind, kostet das mehr als jede Etage; wie Sie das vermeiden, steht unter Kartons richtig packen.