Vier Räume, die hier fast jedes Grundstück hat
Ein Neuenhagener Grundstück besteht nicht nur aus dem Haus. Dazu kommen ein Keller, der über Jahrzehnte alles aufgenommen hat, wofür oben kein Platz war, ein Dachboden mit Kisten und ausgedienten Möbeln, eine Garage, in der neben dem Auto Regale stehen, und ein Gartenhaus mit Werkzeug, Töpfen und Sackware.
Diese vier Bereiche machen bei einer Räumung häufig mehr Volumen aus als sämtliche Wohnräume zusammen. Sie sind zugleich der Teil, den man beim Blick durch die Wohnungstür unterschätzt. Deshalb messen wir sie zuerst auf und nicht zuletzt.
Was uns dort regelmäßig begegnet und wie sich der Aufwand vorher einschätzen lässt, steht ausführlich unter Keller, Dachboden und Gartenhaus.
Erst sichten, dann räumen
Bevor irgendetwas herausgetragen wird, gehen wir mit Ihnen durch die Räume. Sie zeigen, was bleibt, was mit soll und was weg kann. Diese Runde dauert selten länger als eine halbe Stunde und verhindert die Situation, in der hinterher etwas fehlt, das niemand entsorgen wollte.
Aus der Sichtung entsteht die Mengenschätzung in Kubikmetern und daraus das Angebot. Wenn Sie unsicher sind, markieren wir Zweifelsfälle und stellen sie beiseite, statt sie mitzunehmen. Beiseitegestelltes können Sie in Ruhe durchsehen, während wir den Rest herausbringen.
Bei vollständig zugestellten Kellern arbeiten wir von vorn nach hinten und leeren zuerst den Bereich vor der Tür. Erst dann wird der hintere Teil überhaupt sichtbar; nicht selten ändert sich die Mengenschätzung an dieser Stelle noch einmal, und dann sagen wir es sofort und nicht auf der Rechnung.
Getrennt sammeln statt alles in einen Container
Ein einziger Container ist bequem, aber selten die günstigste Lösung, weil gemischter Abfall teurer entsorgt wird als sortenreiner. Wir trennen deshalb schon beim Herausbringen. Möbel, Matratzen, Teppiche und Polster gehen als Sperrmüll, Regale, Bretter, zerlegte Schränke und Paletten als Altholz.
Elektroaltgeräte bilden eine eigene Gruppe, von der Waschmaschine über den Fernseher bis zur Bohrmaschine aus der Werkstatt. Metall wird gesondert gesammelt, weil es Erlös bringt statt Kosten zu verursachen: Rohre, Fahrradrahmen, Regalwinkel und der Schrott aus der Garage kommen auf einen eigenen Stapel.
Papier und Kartonage aus alten Archiven und aus Umzugskisten, die seit Jahren im Keller stehen, laufen ebenfalls getrennt. Übrig bleibt der Rest, der sich nicht weiter aufteilen lässt, und dieser Anteil ist meistens kleiner, als es beim ersten Blick in den Keller aussieht.
Was nicht in unseren Wagen darf
Einiges gehört nicht auf einen Umzugswagen, und zwar nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil es eigene Entsorgungswege gibt. Dazu zählen Farb- und Lackreste, Lösungsmittel, Altöl, Benzin im Kanister, Pflanzenschutzmittel, Säuren, Asbestplatten und Bauschutt in größeren Mengen.
Diese Dinge stellen wir beiseite und sagen Ihnen, wohin sie gehören. Kleinmengen an Schadstoffen nimmt die kommunale Sammlung an, Bauschutt braucht einen eigenen Behälter. Wir organisieren das auf Wunsch mit, weisen es aber getrennt aus, damit Sie sehen, was wofür anfällt.
Auch bei Fundstücken halten wir uns zurück: Wenn beim Räumen Dokumente, Schmuck, Bargeld oder Fotoalben auftauchen, legen wir sie beiseite und übergeben sie Ihnen. Das gilt besonders bei Räumungen, die nach einem Todesfall stattfinden.
Besenrein heißt besenrein
Am Ende wird die Fläche gekehrt, Regalanker und Dübel bleiben stehen, wenn nichts anderes vereinbart ist. Auf Wunsch demontieren wir eingebaute Regale, Werkbänke und Trennwände und nehmen sie mit; das steht dann als eigene Position im Angebot.
Bei einer Übergabe an Käufer oder Vermieter empfiehlt es sich, gleich einen Termin für die Abnahme anzuschließen. Wenn die Räume geleert sind, sieht man erst, ob eine Wand nachgestrichen werden muss.
Wenn nach der Räumung auch das Haus selbst leergezogen wird, ist die Haushaltsauflösung der passende Auftrag. Sie enthält die Räumung der Nebenräume bereits.
Zwei Wege zu rechnen
Für überschaubare Räumungen rechnen wir nach Zeit: Es gilt der Stundensatz für das Ausräumen, dazu kommt die Gebühr des Wertstoffhofs, die wir unverändert weiterreichen. Das ist die faire Variante, wenn niemand vorher genau sagen kann, wie viel wirklich drin steht.
Für große und gut überschaubare Mengen rechnen wir nach Kubikmeter. Dann steht der Betrag von vornherein fest, unabhängig davon, wie lange das Tragen dauert. Welche Variante für Ihren Fall günstiger ist, sagen wir nach der Sichtung; beide Sätze sind auf der Preisseite offengelegt.
Wenn beim Räumen Dinge anfallen, die noch Wert haben, rechnen wir sie an. Das betrifft in der Praxis Metall in größeren Mengen und gut erhaltene Einzelstücke, nicht aber gebrauchte Polstermöbel, für die es keinen Markt gibt.